Freitag, 20. Juni 2008

Nerja mit Familie

Von Dienstag (17. Juni) bis Freitag (20. Juni) war ich bei meiner Familie in Nerja (in dem bereits vorher beschriebenen Apartment). In Nerja gibt es (von den Tropfsteinhöhlen abgesehen) nichts zu tun, außer zum Strand zu gehen.
Ich konnte mich darüber aber nur bedingt freuen, da ich noch ein Projekt für Computergrafik fertigstellen musste (das Rattenrennen). So habe ich jeden Morgen (bis ca. 15 Uhr) damit verbracht, mich vor meinen Laptop zu setzen und den Ratten irgendwas sinnvolles beizubringen. Ab 16 Uhr, wenn die "über 30 Grad Hitze" sich einigermaßen gelegt hatte, bin ich mit meiner Familie zum Strand gegangen (ohne mich sind sie natürlich auch schon morgens gegangen).
Mein Ziel war es, die Ratten bis zum Ende der Woche fertig zu kriegen, aber so ganz hat es nicht funktioniert. Immerhin hatte ich einige Fortschritte gemacht.
Am Freitagnachmittag wurde es Zeit, Nerja zu verlassen. Die Vermieterin kam - wie für Spanien üblich - etwas später. Und wie für Spanien üblich, gab sie uns direkt die volle Kaution zurück, ohne sich auch nur einmal in der Wohnung umzusehen!
Wir nahmen den Bus nach Málaga. Ich habe meiner Fam den Bus zum Flughafen gezeigt und musste auch schon direkt meinen Bus zurück in das gute alte Granada nehmen.
Insgesamt hat die Reise meinen Eltern gut gefallen und ich glaube sogar mein Bruder fand es schön.

In Granada angekommen, musste ich feststellen, dass weder ein Tapastreffen noch ein "Fußballgucktreffen" geplant war (irgendwie wollte keiner Kroation gegen die Türkei sehen - ich frage mich, wo Sadi war ...). Ich konnte nur Rabea erreichen und sie schlug vor, vor der Geburtstagsparty eines Spaniers um 23 Uhr (also war doch was für den Abend geplant!) in den Garcia Lorca Park zu gehen - zu einem kostenlosen Open-Air-Konzert (aber keine Ahnung wie die Spanierin hieß, die da gesungen hat - war aber gut!).
Um 23 Uhr haben wir uns alle zur Geburtstagsfeier von Juan getroffen (ein Spanier, den ich erst vor Kurzem bei den Polinnen kennengelernt hatte). Er hat uns zuerst in eine 1-Euro-Tapasbar mitgeschleppt, die aber gar nicht so toll war (zu kleine Getränke und mittelmäßige Tapas). Danach ging es durch die halbe Stadt in eine "Nicht-Tapasbar" und schließlich in die Disko Granada-10. Warum 10? Soviel hat der Eintritt in Euro gekostet ... Normalerweise hätte ich das nicht bezahlt, aber da uns Juan wegen seinem Geburtstag auf eine Menge Getränke einladen wollte ... (er hatte 3 Flaschen Rum reserviert gehabt). Und so gab es eine Copa nach der anderen und eigentlich wollte keiner mehr von uns trinken (Notiz an dieser Stelle für später: eine leckere Copa ist Malibu mit O-Saft)... Um 5 Uhr hatten Markus und ich keine Lust mehr, ständig mit Alkohol bequatscht zu werden und da es sowieso schon "früh" war, sind wir heim (falls Markus im Blog noch nicht vorkam: Ihn habe ich durch Christoph am Anfang der EM kennengelernt).

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